Frank Körver, Leberblümchen

Galerie 163 – Das gewöhnliche Leberblümchen

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Gewöhnlich ist es auf keinen Fall, das zierliche Leberblümchen. Denn mit seinem zarten Aussehen und dem besonders frühen Blühzeitpunkt im Jahr setzt es in warmen, kalkreichen Eichen- und Buchenwäldern wunderschöne Frühlingsakzente.

Die grünen Hüllblätter bewirken, dass die 6 bis 9-blättrige Blüte sich bei Kälte und der Dämmerung schließt. Fotografisch ist dieser Umstand nicht ganz einfach, denn mit aufsteigender Sonne nimmt in der Regel auch der Wind zu, was sich wiederum negativ auf die Motivschärfe auswirken kann, da sich die zarten Stengel  beim leisesten Windhauch bewegen.


Seinen Namen hat das Leberblümchen wahrscheinlich von der Form seiner Laubblätter. Diese erinnern im Umriss an die Form der menschlichen Leber und begründeten früher nach der Signaturenlehre den Glauben an die Heilkraft der Pflanze bei Leberleiden.

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